Gross Furkahorn ESE-Grat


Tourdatum 07.09.2025
Schwierigkeit 4c (4c oblig.)
Höhenmeter Auf- / Abstieg 740 Hm Auf- und Abstieg 
Distanz ca. 8.7 km insgesamt
Schlüsselstelle(n) Keine expliziten. Der Grad 4c im alpinen Klettergelände sollte beherrscht werden. Rückzugsmöglichkeiten kaum vorhanden. Relativ langer Grat.
Charakter Alpine MSL, ca. 10 - 12 SL, alpines Gelände im Zu- und Abstieg (T5, gutes Schuhwerk, Helm tragen)
Zugang zum Ausgangspunkt         ab Furkapasstrasse (Hotel Furkablick 2428m)
Unterkunft/Einkehr Hotel Tiefenbach, Sidelenhütte SAC
Kartenmaterial www.schweizmobil.ch, Tourenportal SAC

Nach der Klettertour über den Südgrat des Hoch Sewen geht es heute im Furkagebiet weiter. Das Grosse Furkahorn mit seinen 3'168 Metern soll es werden. Über den Ostsüdostgrat.

 

Nach der komfortablen Übernachtung im Hotel Tiefenbach stiefeln wir bei Tagesanbruch beim Furkablick los...eine herrliche Morgenstimmung und sogar Steinböcke begleiten uns im Zustieg zum Grat. Das lässt einen das teilweise etwas mühsame Blockgelände tatsächlich fast vergessen...bis zum plötzlichen Ausbalancieren auf dem nächsten Stein...zack...und schon wieder im Hier und Jetzt.

 

Im Hier und Jetzt sind wir auch von Anfang an - gleich zu Beginn geht es über eine Verschneidung hoch. Je nach Preferenz mehr Riss oder dann halt mehr Reibung. Wach und Warm sind wir nun auf jeden Fall.

 

Und so geht es stetig weiter. Der Fels ist genial, schwierigere und leichtere Passagen wechseln sich ab und irgendwann - inklusive einem gar nicht damenhaften Geknorze kurz vor dem Gipfel - stehen wir ganz oben auf der Nadel, welche der höchste Punkt des Grossen Furkahorns darstellt. Da der Platz da überaus begrenzt und zum ausgiebigen Pausieren nicht wirklich geeignet ist, seilen wir zuerst etwas ab, bevor wir uns mit Speis und Trank etwas Gutes tun.

 

Im Anschluss nochmals etwas Abseilerei, dann der Abstieg über einen doch recht steilen Pfad zurück zum Einstieg und weiter auf dem plusminus gleichen Weg zurück zum Furkablick.

 

Auch diese Tour eine geniale Urner Granitgeschichte - trotz des einen und anderen Knorzers. Aber wir versuchen ja immer noch, uns weiter zu entwickeln...

 

Merci Ueli für die coolen Klettertage!



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