Spitzhorn (HIKR-Treff 2018)


Tourdatum 23.09.2018
Schwierigkeit T5+, II
Höhenmeter Auf- / Abstieg 800 Hm
Schlüsselstelle(n) Couloir mit viel losem Geröll
Ausrüstung Alpinwanderausrüstung (Helm empfehlenswert, Seilsicherung im Couloir möglich)
Zugang zum Ausgangspunkt Luftseilbahn Sanetsch, Innergsteig
Unterkunft/Einkehr Diverse in Gsteig und Umgebung
Kartenmaterial 1266 Lenk
Literatur

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Ziele in der Nähe Oldenhorn, Les Diablerets etc.

Tag 2 des HIKR-Treffs 2018

 

Nach einem ausgiebigen Fondueabend, einer etwas kürzeren Nacht und einem gemütlichen Frühstück hiess es, die Unterkunft in Gsteig soweit zu räumen und von denen Abschied zu nehmen, die wir nicht mehr sehen würden. Nicht alle hatten sich für heute das gleiche Ziel ausgeguckt.

 

Zusammen mit WoPo, Christian, Franz und Rösly wollten wir uns zum Abschluss des Wochenendes das Spitzhorn mal von Nahem anschauen. Den ersten Teil genehmigten wir uns per Bahn, mit welcher wir komfortabel auf 2000 Meter hinauf gondeln konnten. Hier hätte man grundsätzlich die Möglichkeit, in der Auberge du Sanetsch einzukehren, hätte diese geöffnet. Bei uns war dies nicht der Fall und so begannen wir auch mehr oder weniger unverzüglich mit dem Aufstieg gen das spitze Horn. Der Weg führt effizient hoch, mit tollen Ausblicken auf den Sanetschsee und die umliegenden Gipfel.

 

Hat man das Plateau mit dem Dürrseeli erreicht, so geht es gemächlich ansteigend weiter bis dann ein ziemlich schuttiger Anstieg hoch zum Couloir folgt. Die Kletterei im Couloir ist unschwer, dem losen Geröll ist jedoch entsprechend Rechnung zu tragen (konzentriertes Gehen, Helm von Vorteil). Ungeübte können an Seil genommen werden (Haken vorhanden). Oberhalb des Coulis dann nochmals viel Geröll, welches aber durch ein ausgetretenes Weglein relativ gut zu überwinden ist.  Am Schluss folgt noch der einfache Gipfelgrat und das Kreuz ist erreicht.

 

Nach ausgiebiger Rast ging es wieder talwärts - der Abstieg erfordert vor allem im Couloir aufgrund des losen Gerölls auf dem gestuften Fels etwas Aufmerksamkeit, ist aber ansonsten gut zu meistern.

 

Inzwischen hatte sich auch sich auch das Gewölk fast vollständig verzogen und wir gönnten uns nochmals eine Pause in der warmen Herbstsonne, bevor wir den Rest des Abstiegs unter die Füsse nahmen.

 

Fazit:

Eine hübsche, anspruchsvolle Alpinwanderung in einer uns bis dato völlig unbekannten Gegend. Ein würdiger Abschluss für das HIKR-Treffen 2018. Vielen Dank den Organisatoren und allen Teilnehmenden - hat einmal mehr grossen Spass gemacht!

 

 



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